Probleme mit „Unbegleiteteten minderjährigen Flüchtlingen“ im Rainbow-House Heusenstamm

Wir möchten Ihnen eine Zuschrift an uns von Ende Dezember 2017 unverändert weitergeben, die einen Einblick in die tatsächliche Situation „Unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender“ (UMA) in Heusenstamm gibt. Interessant ist, dass dieser Bericht einen offiziellen Vortrag des Betreibers wiedergibt und zeigt, dass sowohl bei dem Betreiber, der Polizei als auch der Verwaltung Dinge bekannt sind, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden, sondern vielmehr strukturell verschwiegen werden, und die in Zukunft erhebliche Probleme erwarten lassen:

„Wir haben letzte Woche während der Sitzung der Kreisjugendhilfe einen Vortrag über die pädagogische Arbeit mit UMAs im Rainbow House Heusenstamm gehört.

Berichtet hat Herr Welzel von der Paritätische Projekte gemeinnützige GmbH (PP).

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 wurden im Rainbow House 98 Insassen betreut. Es handelt sich ausnahmslos um junge Männer. Aktuell sind es noch 48, von denen die letzten im Januar 2018 volljährig werden.

Herr Welzel berichtete von durchaus turbulenten Zeiten mit etlichen Polizei- und Feuerwehreinsätzen. Die pädagogische Arbeit gestaltete sich erwartungsgemäß schwierig. Die Jugendlichen erkennen die Betreuer und die Institution nicht an und werden stark von im Ausland lebenden Familienmitgliedern beeinflußt. Ein geregelter Tagesablauf ist nicht durchzusetzen.

Hilfsangebote werden als deutsche Überheblichkeit mißverstanden. Herr Welzel erwähnte die Existenz von Peergroups, zu den Mitgliedern dieser Gangs ist kein Zugang zu finden.

Zu den Betreuern (ein Betreuer auf zwei Asylbewerber) zählt auch ein afghanischer Anwalt. Von den momentanen Insassen sind 18 anerkannte Asylberechtigte, bei 15 wurde der Antrag abgelehnt und bei weiteren 15 ist das Verfahren noch in der Schwebe. Es wurde offen zugegeben, daß man bei den abgelehnten Bescheiden behilflich bei der Berufungsklage ist; deswegen auch der afghanische Anwalt.

Ebenso offen wurde kommuniziert, daß keiner der jungen Männer den Hauptschulabschluß schaffen wird. Hier sind Fördermöglichkeiten wie EQ (Einstiegsqualifizierung) und Perjuf (Perspektiven für junge Flüchtlinge) angedacht. Es gibt nicht ein einziges Beispiel einer gelungenen Integration.

Es ist nicht zu erwarten, daß hier einmal mit einer Arbeitsaufnahme zu rechnen ist, zumal auch alle irgendwelchen psychischen Probleme zu haben scheinen.

Völlig ungewiß ist die Wohnsituation ab Januar. Das Rainbow House soll als Lehrlingswohnheim genutzt werden. Wo die „Goldstücke“ ab Januar wohnen werden, weiß noch keiner, gut möglich, daß sie überwiegend im Rainbow House verbleiben und da ambulant betreut werden.

Herr Welzel sieht diese Möglichkeit mit großer Sorge. Momentan gibt es in der Einrichtung noch Security ( allein das ist schon unglaublich).

Herr Welzel rechnet damit, daß bei ambulanter Betreuung und Wegfall der Security, also wenn man das Haus sich selbst überläßt, der Terror einzieht. Das hat er genauso gesagt. Es gibt nämlich eine ganze Anzahl polizeibekannter Gefährder, die dann versuchen werden, die Bewohner zu beeinflussen.

Diese Gefährder haben Dinge wie Vergewaltigungen, Messer- und andere tätliche Angriffe etc. auf dem Kerbholz. Herr Welzel berichtete, daß der Staatsanwalt trotz Verdunkelungsgefahr in diesen Fällen bisher von Haftbefehlen abgesehen hat. Unglaublich, aber wahr.

Es ist davon auszugehen, daß in allen Einrichtungen dieser Art ähnliche Erfahrungen gemacht werden. Von den gestern Anwesenden soll keiner mehr behaupten, man habe das alles nicht wissen können.“

Wir denken, dass hier den Bürgern endlich reiner Wein zur Situation und weiteren Planung eingeschenkt werden muss, anstatt solche Zustände weiterhin unter den Tisch zu kehren und zu vertuschen. Hier sind vor allem drei Problempunkte zu nennen:

1) Immense Kosten: Jeder der ca. 70.000 minderjährigen Flüchtlinge (UMA) in Deutschland kostet pro Monat ca. 5000€, also 60.000€ pro Jahr, womit für Heusenstamm für 50 bis 100 UMAs allein 3-6 Millionen Euro pro Jahr zu veranschlagen sind, auch wenn diese Kosten sehr geschickt über Kreisumlagen, Landesgelder und Bundesgelder sowie Umbuchungen aus dem Programm „Demokratie Leben“ in Teilen verschleiert werden. Letztlich werden sie aber von den Bürgern über höhere Steuern, abgesenkte Renten oder höhere Abgaben bezahlt.

Der Städte- und Gemeindebund schätzte die Ausgaben für ca. 70.000 unbegleitete Minderjährige in Jahr 2016 auf bis zu 2,7 Milliarden Euro. Siehe auch „DIE WELT“vom 3.1.2017.

2) Falsche Altersangaben: Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass ca. ein erheblicher Teil falsche Altersangaben macht und tatsächlich nicht minderjährig ist, womit überproportionale Kosten sowie bei Ablehnung eines Asylantrages erhebliche Abschiebehindernisse erzeugt werden. Beispielsweise war der „minderjährige“ Mörder der Maria Ladenburger nicht 17 sondern 34 Jahre alt, und hätte sich bei korrekter Altersfeststellung nicht in Deutschland aufhalten dürfen.

„Etwa 40 Prozent der UMF sind gar nicht minderjährig, schätzte die Münchner Sozialreferentin Brigitte Meier (SPD) vergangenes Jahr. In Hamburg hat der Senat auf Anfrage eines CDU-Abgeordneten mitgeteilt, dass 45 Prozent der „minderjährigen“ Flüchtlinge beim Alter schummeln.“

„Jeder zweite „minderjährige Flüchtling“ (UMF) ist älter als 18 Jahre“

3) Kriminalität: Auch wenn die Verwaltungen und professionellen Flüchtlingsbetreuungen darüber nicht gerne reden, ist es doch ein offenes Geheimnis. Es gibt gerade unter den jugendlichen Asylmigranten erhebliche Probleme mit Kriminalität.

In Bremen sind laut einem Polizeisprecher „rund 200 Flüchtlinge unter 20 Jahren registriert, die regelmäßig durch Straftaten auffallen“. Es gebe „ein echtes Problem mit kriminellen minderjährigen Flüchtlingen“ sowie „richtige Gangs mit Straßenkindern, die etwa durch Straßenüberfälle, Taschendiebstähle oder Drogenhandel auffallen“.

Die Zeitungsüberschriften „Flüchtling ersticht…“ machen inzwischen auch bei Jugendlichen als Opfer nicht mehr halt, wie z.B. die Fälle Kandel, Lünen, Frankfurt und Brandenburg zeigen.

Das sind zustände, die wir hier vor wenigen Jahren nicht hatten und sie auch nicht haben wollen.

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2 Comments

  1. Pingback: Falsche Rücksicht zerstört Ordnung – Buntingen

  2. Leider muss ich, was die Unterbringung und die Begleiterscheinungen von „unbegleiteten Jugendlichen“ betrifft, in sehr großen Teilen dieses Berichtes nur zustimmen. Meine Pflegetochter war nach Beendigung ihres Lehramtsstudiums ohne konkretes Stellenangebot als Lehrerin und nahm daher vorübergehend eine Stelle als Betreuerin in einer solchen Einrichtung der Caritas in Wiesbaden an. Dort wurde ihr eine Gruppe von ca. 25 jungen Männern als direkte Betreuerin anvertraut, die ganz nebenbei alle, bis auf eine Ausnahme, so alt wie sie selbst oder älter waren. Von „Randalen“ untereinander, bis hin zu respektlosen Unverschämtheiten war alles vertreten. Meine Pflegetochter war angewiesen, allmorgendlich die „Herren“ zu wecken und das Frühstück zu bereiten. Sie begleitete in die Stadt, zum Arzt, ins Krankenhaus und achtete auf die Sprachkursbesuche. Nichts ohne Probleme. Die im voraus bezahlten Kurse, von unser aller Geld, wurden teilweise nicht besucht. Ohne Konsequenzen. Fernseher für jedes Zimmer und auch Playstations waren selbstverständlich. Natürlich wurden die Herren neu eingekleidet und es gibt eine monatliches Kleider- und Taschengeld. Meine Pflegetochter musste vor Antritt dieser Tätigkeit ein Stillschweigeabkommen unterzeichnen und bei Tätlichkeiten war es untersagt die Polizei zu rufen. Sie selbst wurde auch tätlich angegriffen.
    Übrigens, diese jungen Männer kamen über das Jugendamt in diese Einrichtung und z.T. ohne vorherige amtsärztliche Untersuchungen. Sie hatte einen Jugendlichen aus Afghanistan der, wie sich bei einem Besuch im Krankenhaus mir ihr herausstellte, an AIDS erkrankt ist. Dies wurde rein „zufällig“ festgestellt. Bei Auftreten von Krätze im Heim wurde täglich „neue“ Bettwäsche ausgegeben. Die gebrauchte wurde nicht gewaschen und erneut benutzt. So „großzügig“ geht die Einrichtung hier mit dem Geld um. Man berichtete ihr auch vertrauensvoll über „Fluchtmotivationen“ -Wege und Kosten.
    Gott sein Dank dauerte das Gastspiel meiner Pflegetochter nur ca. ein halbes Jahr.
    Nach Einschätzung meiner Tochter werden nur ca. 4 von 24 eine Ausbildung oder was auch immer hier in Deutschland schaffen.

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